Ein wackeliger Stuhl:
Markus Schumacher verliert NPD-Sitz in Hattingen
Seit dem 14. Juni 2007 hat Markus Schumacher von der NPD (vorne im Bild) seinen Sitz in der Hattinger Stadtverordnetenversammlung ver- loren. Dies beschloß einstimmig die Stadtverordnetenversammlung von Hattingen.
Hinter ihm auf dem Bild von links nach rechts: 
Carsten Römhild, NPD-Kreisvorsitzender Bochum,
Martin Seelert, NPD-Kreisvorstand Wattenscheid,
Stephan Haase, NPD Landesvorsitzender
Martin Seelert, NPD-Kreisvorstand Wattenscheid,
Stephan Haase, NPD Landesvorsitzender
Markus Schumacher kann gegen diesen Entschluß noch klagen. Bis zu einem rechtskräftigen Beschluß des Verwaltungsgerichts darf er jedoch nicht an der Arbeit der Vertretung teilnehmen. Wir werden sehen, wie es weitergeht mit der Parteikarriere des 1977 geborenen Kunstgeschichtsstudenten der RUB.Die letzten Jahre hatte er sich ja massiv in die Naziszene des Ruhrgebiets eingebracht. Um Kontakte zu Schlägern und Mitglieder der Freien Nationalisten war er nicht verlegen. Bei Attac-Campus schaffte er es, sich kurzzeitig einzuschleichen. Auf Antifa-Veranstaltungen im Bahnhof Langendreer versuchte er es vergebens.Für die NPD fungiert er als Ratsherr, Pressesprecher, Anmelder für Kundgebungen und immer wieder als Redner auf Kundgebungen, wo er mit den Feinden der "nationalen und sozialen Frage" "hart ins Gericht gegangen" ist. Etwas was er ganz gerne nicht nur verbal machen möchte. Hinter seiner Fassade des Biedermanns scheint immer mehr die des Brandstifters hervor. Heiß geredet hat er sich auf jeden Fall schon:
- Am 30. April 2005 bei der Kundgebung auf dem Massen- bergboulevard in Bochum. Anläßlich der Bundestagswahl. Dabei war der Bundesvorsitzende der NPD, Udo Voigt, der Bochumer NPD-Direktkandidat für den Bundestag.
- Auf der Nazikundgebung gegen Shimon Peres am 9.12.2005 in Wattenscheid.
- Am 10. Juni 2006 zur WM-Zeit in Gelsenkirchen auf der NPD- Kundgebung "Arbeit für Millionen, statt Profite für Millionäre"
- Auf den beiden antisemitischen Kundgebungen auf dem Bochumer Husemannplatz im August 2006. Vorgeschobener Anlaß war der Einmarsch der Israelis in den Libanon.
- Am 21. und 28. April 2007 auf den Kundgebungen in Essen-Borbeck und Paderborn, die zum 1. Mai nach Dortmund mobi- lisieren sollten.
- Am 30. Mai 2007 gegen die Anwesenheit von Gregor Gysi in Bochum-Wattenscheid.