Recklinghausen - 19.12.11
Resolution gegen Naziterror
Der Rat der Stadt hat am Montag, 19. Dezember, in öffentlicher Sitzung eine Resolution gegen Naziterror und Rechtsextremismus einstimmig verabschiedet. Grundlage war ein Kreistagsbeschluss vom 12. Dezember.
Hier die Resolution im Wortlaut:
„Gemeinsam mit den Menschen in der Stadt Recklinghausen trauern wir als Mitglieder des Rates der Stadt Recklinghausen um die Toten der Mordserie der Neonazi-Bande. Wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer, die geliebte Menschen verloren haben.
Wir sind zutiefst beschämt, dass nach den ungeheuren Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes rechtsextreme Ideologie in unserem Land eine blutige Spur unvorstellbarer Mordtaten hervorbringt. Wir erwarten, dass die Morde zügig aufgeklärt, die Zusammenhänge dieser Mordtaten und ihr rechtsextremistisches Umfeld umfassend ermittelt und mögliche weitere ungeklärte Straftaten einbezogen werden.
Dem Extremismus muss entschieden entgegen getreten werden. Wir alle sind gefordert zu handeln – überall dort, wo Rechtsextremisten versuchen, gesellschaftlichen Boden zu gewinnen.
Als Rat der Stadt Recklinghausen sind wir Teil eines Deutschland, in dem alle Menschen ohne Angst verschieden sein können und sich sicher fühlen – ein Land, in dem Freiheit und Respekt, Vielfalt und Weltoffenheit lebendig sind. Extremisten, Rassisten und verfassungsfeindliche Parteien haben in unserem demokratischen Deutschland keinen Platz.
Wir stärken gerade jetzt alle demokratischen Gruppen, die sich friedlich gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren. Die Bundesrepublik Deutschland braucht eine gesellschaftliche Atmosphäre, die ermutigt, gegen politischen Extremismus und Gewalt das Wort zu erheben. Extremistischen Gruppen und ihrem Umfeld müssen der gesellschaftliche und finanzielle Boden entzogen werden. Mit dumpfen Vorurteilen spielenden Vorfeldorganisationen des rechten Terrors, wie NPD, Pro NRW und Co., darf ebenfalls kein Raum gegeben werden.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung der staatlichen Gewalt.“
Resolution gegen Naziterror
Der Rat der Stadt hat am Montag, 19. Dezember, in öffentlicher Sitzung eine Resolution gegen Naziterror und Rechtsextremismus einstimmig verabschiedet. Grundlage war ein Kreistagsbeschluss vom 12. Dezember.
Hier die Resolution im Wortlaut:
„Gemeinsam mit den Menschen in der Stadt Recklinghausen trauern wir als Mitglieder des Rates der Stadt Recklinghausen um die Toten der Mordserie der Neonazi-Bande. Wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer, die geliebte Menschen verloren haben.
Wir sind zutiefst beschämt, dass nach den ungeheuren Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes rechtsextreme Ideologie in unserem Land eine blutige Spur unvorstellbarer Mordtaten hervorbringt. Wir erwarten, dass die Morde zügig aufgeklärt, die Zusammenhänge dieser Mordtaten und ihr rechtsextremistisches Umfeld umfassend ermittelt und mögliche weitere ungeklärte Straftaten einbezogen werden.
Dem Extremismus muss entschieden entgegen getreten werden. Wir alle sind gefordert zu handeln – überall dort, wo Rechtsextremisten versuchen, gesellschaftlichen Boden zu gewinnen.
Als Rat der Stadt Recklinghausen sind wir Teil eines Deutschland, in dem alle Menschen ohne Angst verschieden sein können und sich sicher fühlen – ein Land, in dem Freiheit und Respekt, Vielfalt und Weltoffenheit lebendig sind. Extremisten, Rassisten und verfassungsfeindliche Parteien haben in unserem demokratischen Deutschland keinen Platz.
Wir stärken gerade jetzt alle demokratischen Gruppen, die sich friedlich gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren. Die Bundesrepublik Deutschland braucht eine gesellschaftliche Atmosphäre, die ermutigt, gegen politischen Extremismus und Gewalt das Wort zu erheben. Extremistischen Gruppen und ihrem Umfeld müssen der gesellschaftliche und finanzielle Boden entzogen werden. Mit dumpfen Vorurteilen spielenden Vorfeldorganisationen des rechten Terrors, wie NPD, Pro NRW und Co., darf ebenfalls kein Raum gegeben werden.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung der staatlichen Gewalt.“